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Neurodivergenz ist vielfältig 

Es ist ein Spektrum

Haltung

Meine Haltung ist geprägt von einem pädagogischen, verstehenden und wertschätzenden Blick auf Entwicklung und Verhalten. Verhalten sehe ich als sinnvolle Strategie, mit der Kinder und Erwachsene versuchen, herausfordernde Situationen zu bewältigen – es gibt immer einen guten Grund dafür. Die Praxis ist neurodivergenzsensibel ausgerichtet: Niemand muss sich an starre Normen oder Erwartungen anpassen. Unterschiedliche Bedürfnisse, Ausdrucksweisen und Eigenheiten sind willkommen und werden als Teil individueller Lebensrealitäten anerkannt. Meine Praxis versteht sich als geschützter Raum, in dem Sicherheit, Vertrauen und Akzeptanz wachsen können.

Der Pfau steht für Vielfalt, Individualität und unterschiedliche Lebenswelten. Er symbolisiert die zwei Seiten des Erlebens – das, was sichtbar ist und das, was oft verborgen bleibt – und zeigt, dass Vielfalt so unterschiedlich ist, wie die Menschen selbst.

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Methoden

In meiner Arbeit verbinde ich pädagogische, entwicklungsorientierte und verstehensorientierte Methoden, die sich an den individuellen Bedürfnissen des Kindes und seines Umfelds orientieren. Grundlage ist ein strukturierter, klarer Rahmen, der Sicherheit, Orientierung und Vorhersehbarkeit bietet und zugleich Raum für Beziehung, Entwicklung und Eigeninitiative lässt.

 

Ich arbeite unter anderem orientiert am TEACCH-Ansatz, ergänzt durch beziehungsorientierte und systemische Zugänge. Verhalten wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit Wahrnehmung, Emotionen, Umfeld und bisherigen Erfahrungen verstanden. Unterschiedliche Formen der Unterstützung im Verstehen, Ausdrücken und Kommunizieren werden flexibel eingesetzt, um Teilhabe zu ermöglichen und Missverständnisse zu reduzieren.

 

Meine Arbeit ist lösungs- und ressourcenorientiert. Ich schaue gezielt darauf, was bereits gut gelingt, welche Strategien ein Kind nutzt und wie diese weiterentwickelt oder angepasst werden können. Methoden werden nicht schematisch angewendet, sondern situationsbezogen, flexibel und individuell ausgewählt.

 

Zentral ist mir ein wertschätzender Umgang mit Andersartigkeit. Methoden dienen nicht dazu, Kinder anzupassen, sondern dazu, Entwicklung zu unterstützen, Selbstwirksamkeit zu stärken und alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten für Kinder und Familien zu eröffnen.

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